Der virtuelle Messestand

Der virtuelle Messestand liegt im Trend. Er stellt eine technologische Weiterentwicklung dar, die das Marketing und die Unternehmenskommunikation revolutioniert. Gestützt auf die weltweite Digitalisierung bietet der virtuelle Messestand eine neue Möglichkeit, sich als Unternehmen oder Marke einem breiten Publikum zu präsentieren. Anbei ein paar inspirierende Hinweise, wie sich die Digitalisierung 4.0 im Messebereich erfolgreich einsetzen lässt.

Messestand als Gesicht von Unternehmen

Unabhängig davon, ob die Messe in der realen oder virtuellen Welt stattfindet, kommt dem Messestand eine besondere Bedeutung zu. Je ansprechender und einladender er wirkt, desto mehr Messebesucher zieht er an, die sich in Kunden verwandeln können. Folglich bemühen sich Unternehmen und Marken darum, durch ihren Messestand einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Anders als früher dient der Messestand nicht allein zur Produktshow. Seine primäre Aufgabe ist es, positive Emotionen zu vermitteln, die lang in Erinnerung bleiben. Für ein unvergessliches Gesamterlebnis sorgt zusätzlich eine große Dosis Hintergrundwissen zum ausgestellten Angebot. Ebenfalls nicht zu vergessen sind ein hoher Unterhaltungswert und leichte Bedienbarkeit.

Digitale Tools für virtuellen Messestand

  • TV-Bildschirme und Hologramme: Sie bieten sich als einfachste Form einer digitalen Präsentation auf der Messe an. Im Zuge der Digitalisierung von Unternehmen und in der Veranstaltungsbranche gehören TV-Bildschirme mittlerweile zum Standard am Messestand. Ein brandneuer Trend sind hingegen Hologramme, die für Begeisterung und Staunen sorgen. Ihr größter Vorteil besteht darin, dass sie ohne 3D-Brillen funktionieren.
  • Tablets: Sie sind gekennzeichnet durch ihre vielfältige Einsetzbarkeit. Im Rahmen der Messe werden sie vornehmlich als Tools zur direkten Interaktion mit Messebesuchern und zur Lead-Generierung genutzt. Neben Produktvideos und PR-Präsentationen stellen sie unter anderem interaktive Fragebögen und Gewinnspiele zur Verfügung. Die Tablet-Ecken lassen sich ins Design jedes Messestandes integrieren.
  • Virtual Reality Anwendungen: Um diese am Messestand bereitzustellen, müssen vorerst technische VR-Komponente vorhanden sein. Jene Unternehmen und Marken, die mit Virtual Reality auf der Messe begeistern wollen, können entweder zu teuren VR-Brillen oder nach dem „Bring your own device“-Prinzip zu wesentlich günstigeren und flexibleren Cardboard-Brillen greifen. Dem VR-Content liegt ein gutes Storytelling zugrunde.
  • Augmented Reality Anwendungen: Es handelt sich hierbei um eine computergestützte Erweiterung der Wirklichkeit, die mit Hilfe von TV-Bildschirmen, Tablets oder auch Smartphones erzeugt werden kann. Die AR-Elemente erlauben den Unternehmen und Marken, auf spielerische Art und Weise den Kontakt mit Messebesuchern aufzubauen. Deshalb ziehen sie vor allem junge Zielgruppen an.

Virtuelle Messe – preiswerte Alternative

Ein konventioneller Messeauftritt verursacht verhältnismäßig hohe Kosten, die für junge Unternehmen und Marken oft unerschwinglich sind. Hierfür fallen Kosten für die Anreise und Unterkunft im Messestandort sowie die Registrierung und eine passende Ausstattung für den Messestand an. Nicht zu vergessen sind dabei auch finanzielle Aufwendungen, die mit dem Messepersonal und allen notwendigen Vorbereitungen verbunden sind.

Eine virtuelle Messe bietet sich als preiswerte Alternative besonders für jene Unternehmen und Marken an, die großen Wert auf einen kostengünstigeren, aber dennoch attraktiven und werbewirksamen Messeauftritt legen. Alles, was die Messeaussteller für ihre virtuelle Präsentation benötigen, sind digitale Tools, mit denen sie neugierige Messebesucher begeistern können. Die Digitalisierung 4.0 ist im Messebereich angekommen.

Datum: 23.02.2020
Redaktion: fairplay konzept. raum. messe.

Datum: 13.08.2020